Allgemeine Geschäftsbedingungen für Personalberatungsmandate

1. Gültigkeitsbereich der AGB Für die Geschäftsbeziehungen der Jürgen Martin Executive Search & Consulting (nachfolgend „Auftragnehmer“ genannt) und dem Auftraggeber gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, die Personalberatung stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Die vorliegenden AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäfte zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber, ohne dass es eines erneuten Hinweises auf die AGB bedarf.

2. Mandatierung Der Auftraggeber erteilt dem Auftragnehmer ein exklusives Mandat für Beratungs-leistungen bei der Besetzung einer definierten Position im Unternehmen des Auftraggebers. Führt der Auftraggeber während des Suchauftrags Gespräche mit einem nicht vom Auftragnehmer vorgeschlagenen Kandidaten, die zur Einstellung dieses Kandidaten führen, oder unterbricht der Auftraggeber das Mandat um mehr als 2 Monate oder beendet der Auftraggeber den Suchauftrag aus anderen Gründen, so werden 3/4 des noch nicht berechneten Beratungshonorars sofort fällig. Die abschließende Prüfung der Eignung des Kandidaten insbesondere die Prüfung von Referenzen, Zeugnissen und anderen Qualifikationen obliegt dem Auftraggeber.

3. Beratungshonorar Das Beratungshonorar wird nach Projektfortschritt wie folgt berechnet: 1/3 des Honorars auf Basis des projektierten Ziel-Jahreseinkommens bei Unter-zeichnung der Mandatsvereinbarung. 1/3 des Honorars auf vorgenannter Grundlage mit Beginn der Kandidaten-Interviews beim Auftraggeber. 1/3 (bzw. den Rest auf 3/3) des Honorars auf Basis des tatsächlich vereinbarten Ziel- Jahreseinkommens bei Vertragsunterzeichnung mit dem Kandidaten.
Basis ist das tatsächliche, arbeitsvertraglich vereinbarte Jahreszieleinkommen eines Kandidaten (Fixum + variable Anteile/Bonifikation).
Das Honorar ist auch dann geschuldet, wenn der Auftraggeber oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen innerhalb einer Frist von 2 Jahren nach Benennung eines Kandidaten durch den Auftraggeber mit diesem Kandidaten einen Vertrag abschließt. Werden im Zusammenhang mit einem Mandat mehrere vom Partner benannte Kandidaten eingestellt, so gilt für jeden einzelnen Vertragsabschluss das oben aufgeführte Honorar als vereinbart. Spesen sowie Reisekosten des Auftraggebers innerhalb von Deutschland sind im Beratungshonorar enthalten. Reisekosten und Spesen, die im Projektprozess einem Kandidaten entstehen, werden vom Auftraggeber übernommen. Der Auftraggeber hat den Auftragsnehmer unverzüglich (spätestens 14 Kalendertage) nach Vertragsschluss schriftlich davon in Kenntnis zu setzen, dass mit dem vom Auftragnehmer vorgeschlagenen Kandidaten ein Vertrag geschlossen worden ist. Weiterhin ist der Auftragnehmer insbesondere über das vereinbarte Bruttogehalt schriftlich in Kenntnis zu setzen. Auf Aufforderung ist dem Auftragnehmer eine Kopie des abgeschlossenen Vertrags durch den Auftraggeber zur Verfügung zu stellen. Honorar-Rechnungen gelten ab 3 Tage nach Rechnungs-datum als zugegangen und sind sofort fällig. Alle Beträge sind in EUR, zzgl. der gültigen MwSt.

4. Kandidatenpositionierung/Besetzungsvorschlag ohne Mandat Hat der Auftragnehmer ohne vorausgegangene Erteilung eines Mandats durch einen potentiellen Arbeitgeber die Initiative ergriffen und einen oder mehrere potenzielle Kandidaten vorgeschlagen, entsteht mit Abschluss eines Arbeitsvertrages mit dem oder den Kandidaten automatisch ein Mandatsvertrag, dessen Bestandteile die gültigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind. Wird als Folge dieser Initiative mit einem der benannten Kandidaten innerhalb von 2 Jahren nach Benennung ein Vertrag geschlossen, schuldet der Auftraggeber das Beratungshonorar auf Basis der unter Ziff. 3 genannten Grundlage.

5. Kostenneutrale Nachbesetzung Kündigt oder wird ein vom Auftragnehmer für eine Festeinstellung bzw. für ein anderes Vertragsverhältnis beim Auftraggeber vorgestellter und von diesem eingestellter Kandidat innerhalb von 3 Monaten durch den Auftraggeber gekündigt, wird der Auftragnehmer sich bemühen, einen Ersatz zu finden. Die Personalberatung verpflichtet sich, die Ersatzbemühungen auch vorzunehmen, wenn der vermittelte Kandidat das Arbeitsverhältnis nicht antreten sollte. Hierfür wird dem Auftraggeber jeweils kein erneutes Honorar in Rechnung gestellt werden.

6. Datenschutz und Haftung Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber dem Auftraggeber zur Verschwiegen-heit über alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt werdenden Informationen. Ebenso ist der Auftraggeber zur Verschwiegenheit über alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt werdenden Informationen über den Auftragnehmer verpflichtet. Sonstige Ansprüche und Haftungen sind ausgeschlossen soweit der Partner nicht vorsätzlich gehandelt hat.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für Consulting- und Coachingleistungen

Allgemeines
Die Parteien vereinbaren die Anwendung des deutschen Rechts. Es werden vom Auftragnehmer nur Beratungsleistungen im Sinne eines Dienstvertrags (§ 611 BGB) erbracht.
Honorarsätze und Reisekosten
Es gelten die dem Angebot zugrunde gelegten Konditionen für Honorarsätze und Reisekosten/Spesen entsprechend der dem Angebot bzw. Beratervertrag beigefügten Preisübersichten.

Zahlungsbedingungen
Alle Zahlungen sind sofort nach Rechnungserhalt ohne weitere Abzüge fällig. Die Rechnung gilt spätestens 3 Werktage nach Rechnungsdatum als zugegangen. Alle Beträge sind in EURO (EUR) rein netto ausgewiesen. Die Mehrwertsteuer ist in der jeweils zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung gültigen Höhe zusätzlich zu entrichten. Beratungsleistungen werden monatlich entsprechend der Leistungserbringung in Rechnung gestellt.

Schriftform der Vertragsbestimmungen
Alle Vertragsbestimmungen erfolgen in Schriftform. Änderungen/Anpassungen haben schriftlich zu erfolgen. Sollten nach Abschluss eines Vertrages Gesetze oder Verordnungen in Kraft treten, die den Inhalt unmittelbar verändern, so werden sich die Vertragspartner unverzüglich über eine Anpassung der entsprechenden Vertragsbestimmungen verständigen und eine dem ursprünglichen Zweck möglichst naheliegende Änderung unter Berücksichtigung der neuen Rahmenvorschriften vereinbaren.

Geheimhaltung und Datenschutz
Der Auftragnehmer wird die ihm im Zusammenhang mit der Geschäftsbeziehung bekannt gewordenen, aber nicht allgemein zugänglichen Informationen zeitlich unbefristet geheim halten und nicht anderweitig, sondern nur im Rahmen des Auftragsverhältnisses nutzen sowie auch seine Mitarbeiter hierzu verpflichten. Prinzipiell vereinbaren die Vertragspartner die Anwendung der Regelungen der EU-DS-GVO.

Gewährleistung / Haftung
Jegliche Gewährleistung und Haftung durch den Auftragnehmer ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
Zeit und Ort der Leistungserbringung
Der Auftragnehmer bestimmt seinen Arbeitsort und seine Arbeitszeit eigenverantwortlich.

Schlussbestimmungen und Erfüllungsort
Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung am nächsten kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

Erfüllungsort ist der Firmensitz des Auftragnehmers.
(Version 01.2021 / gültig ab 01.01.2021) – Diese Version ersetzt vorbehaltlos alle vorherigen Versionen. –